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Angebote richtig präsentieren: So wirken deine Geräte auf Mieter

Aktualisiert am · Lesezeit ca. 3 Min.

Mieter vergleichen mehrere Angebote, oft abends auf dem Handy. Sie fragen dort an, wo sie schnell verstehen, was sie bekommen: wie groß das Gerät ist, ob es in den Garten passt, was es kostet und ob es am Wunschtag frei ist. Mit ein paar Handgriffen beantwortet dein Angebot diese Fragen, bevor sie gestellt werden. Das spart dir auch Rückfragen.

Ein Titel, der sagt, was es ist

Der Titel ist das Erste, was Mieter in der Suche sehen. Nenne das Gerät, ein Merkmal und die Größe – nicht nur einen Fantasienamen.

  • Gut: „Hüpfburg Dschungel mit Rutsche, 5 × 4 m“
  • Gut: „Popcornmaschine im Retro-Look, inkl. Zutaten für 100 Portionen“
  • Weniger hilfreich: „Super-Spaß-Burg“ oder nur „Hüpfburg“

Fotos: mehrere eigene Bilder, hell und vollständig

Fotos entscheiden, ob jemand weiterliest. Nutze nur eigene Bilder, an denen du die Rechte hast – keine Herstellerfotos aus dem Internet. Zeig keine erkennbaren Personen, vor allem keine Kinder, ohne Einwilligung.

  • Das Gerät aufgebaut, bei Tageslicht, von vorne und schräg von der Seite
  • Ein Bild mit Größenvergleich, zum Beispiel neben einer Tür, einem Gartenstuhl oder einem Erwachsenen von hinten
  • Details, die Mieter interessieren: Rutsche, Eingang, Netze, Bedienfeld, Zubehör
  • Das, was mitkommt: Gebläse, Bodenplane, Heringe, Transportsack
  • Das schönste Foto als erstes Bild – es erscheint in der Suche und auf deiner Verleih-Seite

Beschreibung: die Fragen beantworten, bevor sie kommen

Für die Beschreibung reichen kurze Absätze und klare Angaben. Viele Rückfragen drehen sich um dieselben Punkte. Wenn sie schon im Angebot stehen, kommen Anfragen von Mietern, für die das Gerät wirklich passt.

  • Maße und Platzbedarf inklusive Sicherheitsabstand, dazu die Mindest-Zufahrtsbreite, falls es eng werden kann
  • Für welches Alter und wie viele Kinder gleichzeitig (laut Betriebsanleitung)
  • Stromanschluss und Untergrund: Rasen, Pflaster, Halle
  • Aufbauzeit und ob du aufbaust oder der Kunde selbst
  • Was im Preis enthalten ist und was extra kostet
  • Regeln bei Regen und Wind, wenn du dafür eine Regel hast

Preise klar angeben

Mieter vergleichen Preise. Ein klarer Eventpreis wirkt vertrauenswürdiger als „Preis auf Anfrage“. Im Angebotsformular gibt es dafür eigene Felder: Eventpreis, Preis für Folgetage und eine Wochenendpauschale für Samstag und Sonntag. Liefer- und Aufbaupreis und Kaution trägst du ebenfalls dort ein. Auf der Angebotsseite erscheint daraus ein unverbindlicher Richtwert für den Wunschzeitraum.

„Preis auf Anfrage“ lohnt sich nur, wenn der Preis wirklich stark vom Einzelfall abhängt, etwa bei fester Aufstellung über Monate.

Ein kurzes Video zeigt mehr als viele Worte

Zu jedem Angebot kannst du ein Video zeigen: hochgeladen (höchstens eine Minute) oder als Link von YouTube, TikTok, Instagram oder Facebook. Ein kurzer Rundgang ums aufgebaute Gerät oder der Aufbau im Zeitraffer beantwortet viele Fragen auf einmal. Auch hier gilt: nur eigene Aufnahmen und keine erkennbaren Kinder ohne Einwilligung.

Liefergebiet, Storno und Verleih-Seite

Mieter sehen nur Angebote, die zu ihrem Ort passen. Pflege dein Liefergebiet unter „Profil & Einstellungen“, per Postleitzahl oder als Umkreis auf der Karte. Klare Stornobedingungen im Angebot schaffen Vertrauen, weil Mieter wissen, woran sie sind.

Alle deine Angebote stehen zusätzlich auf deiner eigenen Verleih-Seite. Teile ihren Link in Social Media, in WhatsApp-Status und auf deiner Website. Nach einem Auftrag aus einer Anfrage können Kunden mit ihrer Einwilligung eine Bewertung abgeben, die auf der Seite erscheint.

Kurz-Check vor dem Online-Stellen

Bevor du ein Angebot online stellst, lohnt ein Blick aus Mietersicht: Würdest du selbst bei diesem Angebot anfragen?

  • Sagt der Titel, was es ist und wie groß es ist?
  • Gibt es mehrere eigene, helle Fotos, das beste zuerst?
  • Stehen Maße, Platzbedarf, Alter, Strom und Aufbau in der Beschreibung?
  • Sind Eventpreis und Nebenkosten eingetragen?
  • Stimmt dein Kalender, sind vergebene Tage gesperrt?

Häufige Fragen

Wie viele Fotos sollte ein Angebot haben?

Eine feste Zahl gibt es nicht. Mehrere Ansichten helfen Mietern aber deutlich mehr als ein einzelnes Bild: das aufgebaute Gerät, ein Bild mit Größenvergleich und die wichtigsten Details. Pflicht ist mindestens ein eigenes Foto.

Darf ich Fotos vom Hersteller verwenden?

Nur, wenn du die Rechte daran hast – das ist bei Bildern aus dem Internet meistens nicht der Fall. Eigene Fotos zeigen außerdem genau das Gerät, das der Kunde bekommt.

Bekomme ich mit einem besseren Angebot garantiert mehr Anfragen?

Das kann niemand versprechen: Anfragen hängen auch von Region, Saison und Nachfrage ab. Ein vollständiges Angebot sorgt aber dafür, dass Mieter schnell verstehen, was sie bekommen, und dass weniger Rückfragen nötig sind.

Kann ich ein gutes Angebot als Vorlage für weitere Geräte nutzen?

Ja. Im Anbieterbereich kannst du ein Angebot kopieren oder als Vorlage speichern. Texte und Angaben werden übernommen; Titel, Fotos und Preise passt du für das neue Gerät an.

Kostenlos als Verleiher starten

Auf HOPS24 stellst du deine Geräte kostenlos und ohne Provision ein. Anfragen kommen mit Wunschtermin per E-Mail; Vertrag, Preis und Zahlung klärst du direkt mit deinen Kunden.

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Die Tipps sind Anregungen. Wie viele Anfragen du bekommst, hängt auch von Region, Saison und Nachfrage ab. Die Angaben ersetzen keine Betriebsanleitung und keine rechtliche Beratung.

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